Rückblick
Rückblick

Rückblick 2021

Erntedank

Das Erntedankfest ist ein uraltes Fest, das es schon in vorchristlicher Zeit gab. In den Agrarkulturen hatten die Menschen noch einen unmittelbaren Bezug zu den Lebensmitteln, denn sie haben sie selbst gesät, gepflegt und geerntet. Eine Missernte bedeutete häufig Hunger. Heute haben viele von uns diesen direkten Bezug zu den Speisen verloren. Wir gehen in den Supermarkt, kaufen Gemüse, Früchte und Getreide aus aller Welt zu jeder Jahreszeit. Ja wir können es uns noch einfacher machen und Fertiggerichte aus dem Kühlregal nutzen.
Sehen wir an Erntedank die schön geschmückten Altäre mit Gemüse, Früchten und Getreide, wird uns bewusst, dass dieser Reichtum an Lebensmitteln nicht selbstverständlich ist. Viele Menschen arbeiten dafür, dass die Supermarktregale voll sind und wir eine vielfältige Auswahl haben: Landwirte, Erntehelfer, Händler, LKW-Fahrer, Verkäuferinnen und viele mehr. Diesen Menschen gebührt ein großes Dankeschön.
In Genesis 1, Vers 29 heißt es: „Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.“ Deshalb danken und loben wir Christen an diesem Fest Gott dafür, dass er uns ernährt und für uns sorgt.

Erntedankaltar in Mariae Himmelfahrt

Erntedankaltar in St. Katharina

Erntedankaltar in Christkönig

Erntedankaltar in St. Blasius und St. Elisabeth

Erntedankgaben in St. Michael

Erntedank St. Michael
Erntedank St. Michael

Pilgerwanderung kfd St. Katharina

Pilgerwanderung kfd
Pilgerwanderung kfd

Die kfd St. Katharina begann, unter den üblichen Hygienebestimmungen, an der Mariengrotte der katholischen Kirche St. Katharina am 14.09.2021 um 17.00 Uhr ihre Pilgerwanderung. Das Thema der diesjährigen kfd-Aktion lautete "Ermutigung und Glaube". Nach der Einführung, dem gemeinsamen Lied „Herr ich glaube fest an Dich“, einem Gebet und dem Kyrie pilgerten die 35 Frauen bei Sonnenschein weiter zum Kreuz im Kirchhainer Weg. Die Teilnehmerinnen erhielten hier Mutmach-Steine, auf welchen positive Impulse standen. Die dritte Station war der Marienbildstock Heidegärtchen, hier legten die Pilgerinnen die vorher verteilten Mutmach-Steine an dem Bildstock nieder. Es folgte das Lied „Wunderschön prächtige..“,. Das Gebet über positive Impulse und das großem Glaubensbekenntnis wurden gemeinsam gebetet. Mit dem Lied „Krone aller Frauen“, den Fürbitten, „Vater unser“ und dem Schlussgebet endete die Andacht. Den Abschluss bildete dann das Lied „Segne Du Maria“.

Ehejubiläumsgottesdienst

Erneuerung des Eheversprechens als gemeinsames Gebet

Guter Gott, wir danken dir, dass du uns zusammengeführt und begleitet hast auf dem Weg
unserer Ehe.
Du hast uns bewahrt in der Treue u. Liebe zueinander.
Du hast uns getragen in guten u. in schweren Tagen.
Heute wollen wir in dieser Gemeinschaft vor Dir unser Eheversprechen erneuern.
Gestärkt durch die Gegenwart deines Sohnes und verbunden im Heiligen Geist, sagen wir erneut
Ja zueinander:
Wir wollen einander achten und ehren; wir wollen einander lieben und die schönen und schweren Stunden miteinander teilen.
Wir wollen gemeinsam Sorge tragen für die Menschen, die Du uns anvertraut hast.
Wir glauben, dass Du das Ziel unseres gemeinsamen Weges und die Vollendung unseres Lebens bist.
Darum bitten wir Dich: Bleibe bei uns und lass uns deine Gegenwart immer wieder neu erfahren, durch Christus, unseren Herrn.

4. Naturandacht - "Der Herr ist mein Hirte"

Mehr als 20 Teilnehmende feierten im Wald zwischen Niederklein und Stadtallendorf bei schönem Wetter die 4. Naturandacht. Im Mittelpunkt stand Psalm 23. Dort heißt es: „Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.“ Aber auch vom Wandern in finsterer Schlucht ist die Rede. So deckt dieser Psalm alle Lebenssituationen ab, erfreuliche Ereignisse, schwere Stunden und glückliche Momente. Die Teilnehmer*innen wurden gebeten, ihren Lebensweg zu reflektieren, indem sie diesen oder Lebensabschnitte mit Naturmaterialien auf einer Karte darstellen. Beim anschließenden Betrachten der gestalteten Karten fiel auf, wie unterschiedlich die Lebenslinien aussehen. Andrea Franke zeigte auf, dass der Psalm 23 als Gebet und Trost für alle Lebenssituationen geeignet ist. Gott, der gute Hirte, ist da, wenn es uns gut geht, aber auch wenn wir durch ein dunkles Tal gehen. Er lässt uns nicht allein.

Ökumenischer Pilgerspaziergang 2021

Im Kleinen das Große entdecken

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 23 Pilger*innen auf zum ökumenischen Pilgerspaziergang der evangelischen Herrenwaldgemeinde und der katholischen Gemeinde Heilig Geist Stadtallendorf. Der Weg führte durch Wiesen, Wald und Felder rund um Hatzbach. An der ersten Station forderte die Gemeindereferentin Andrea Franke die Teilnehmenden auf, einen Ast oder ein Rindenstück zu suchen und zu betrachten. Auffallend war die Unterschiedlichkeit der Fundstücke. Dadurch wurde der Satz in Psalm 139 „Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! anschaulich. Mit dem Impuls „Kann ich mich so annehmen, wie ich bin?“ setzten die Pilger*innen ihren Weg fort.

An der nächsten Station gab es für jeden eine Kostprobe Honig. Schnell war der Löffel Honig gegessen, für den eine Biene einen Monat sammeln muss. Respekt vor der Leistung anderer war hier das Thema.

Beim dritten Halt wurde das Leben in einem Ameisenstaat näher beleuchtet. Jede Ameise bringt sich in ihrer Funktion in die Gemeinschaft ein. In Matthäus 5, 14 ff heißt es dazu: „Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Dann werden sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Mit der Frage „Wie bringe ich mich in die Gemeinschaft ein?“ wanderten die Teilnehmenden weiter.

Bevor es zurück nach Hatzbach ging, genossen alle den herrlichen Weitblick ins Tal. An der Hatzbacher Kirche angekommen, hatten fleißige Helfer*innen der evangelischen Kirchengemeinde Hatzbach Tische und Bänke aufgestellt und schön geschmückt, so dass sich die Pilger*innen bei Kaffee und leckerem Kuchen erholen konnten. Horst Erdel von den Wanderfreunden Hatzbach rundete den Pilgerspaziergang mit einem sehr interessanten Vortrag über die Hatzbacher Kirche ab, die anschließend noch besichtigt werden konnte.

Gemeindereferentin erhält Beauftragung für den Beerdigungsdienst

Liebe Gemeinde,
seit nunmehr siebzehn Jahren darf ich in unserer Gemeinde Hl. Geist als Gemeindereferentin tätig sein. In dieser Zeit habe ich in allen Feldern der Gemeindearbeit, aber schwerpunktmäßig in der Sakramentenvorbereitung
und somit mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet.
Seit einiger Zeit entstand in mir immer mehr der Wunsch, zunehmend in der Seniorenpastorale tätig zu werden. Durch die Einstellung unserer Gemeindereferentin Frau Michelle Jestädt im letzten Sommer, bietet sich uns nun die Gelegenheit die pastoralen Arbeitsfelder diesbezüglich neu zuzuordnen.

Es liegt in der Natur der Dinge, dass mit der pastoralen Tätigkeit mit und für Senioren auch das Thema von Tod, Beerdigung und Trauerbegleitung in den Blick fallen und eine Einheit bilden.
Da am 1. Mai 2018 von unserem damaligen Bischof Algermissen die „Ordnung für die Beauftragung von Laien zum Begräbnisdienst im Bistum Fulda“ in Kraft gesetzt wurde, habe ich mich dazu entschlossen, mich in einer Fortbildung für den Beerdigungsdienst in unserer Gemeinde zu qualifizieren.
Damit können nach absolvierter Ausbildung auch Laien im Pastoralen Dienst eine Begräbnisfeier leiten.

Inhalt dieser Ausbildung waren die Reflexion eigener Erfahrungen mit Tod und Sterben, die Durchführung von Trauergesprächen, die Beerdigungsansprache und die Liturgie der Beisetzung.
Da Bestattungen nicht an das Weihesakrament gebunden sind, werden sie in den meisten deutschen Bistümern schon viele Jahren von haupt- und auch ehrenamtlichen Laien wahrgenommen und haben dort die Akzeptanz der Gemeinde gefunden.

Am 18. Juni 2021 erteilte mir Bischof Dr. Michael Gerber die Beauftragung für den Beerdigungsdienst und die Trauerbegleitung für unsere Gemeinde Hl. Geist und den Pastoralverbund Maria Bild!

Ich hoffe, dass mein Dienst für die Menschen unserer Gemeinde segensreich sein wird und bitte Sie, meinen für unsere Gemeinde noch neuen Dienst mit Ihrem Gebet zu begleiten.

Andrea Franke
Gemeindereferentin

Andrea Beerdigung
Andrea Beerdigung

Ahrweiler sind dankbar für die Hilfen der Kirchengemeinde Hl. Geist

Klaus-Dieter Holzberger und die Menschen in Ahrweiler sind sehr dankbar für die gewährte Hilfe und Unterstützung, die ihnen zuteil wird. Auch die zweite Aktion der Kirchengemeinde Hl. Geist am Wochenende 21./22. August 2021 für die Flutopfer in Ahrweiler war von Solidarität geprägt.

Der von einer Ahrwinzerin in Flaschen abgefüllte Bio-Wein der Vorjahresjahrgänge (2020 und jünger), der die Flut vom 14. auf den 15. Juli 2021 soweit unbeschadet überstanden hat und jetzt für einem symbolischen Preis (mind. 10 EUR) in Stadtallendorf verkauft wurde, ist eine gute Unterstützung für die be- und getroffenen Menschen. Einige „Restbestände“ sind in St. Michael geblieben und können dort erworben werden.

An der am Wochenende 14./15. August 2021 in den Gottesdiensten in der Pfarrei Hl. Geist gesammelten Kollekte für die Flutopfer, die direkt an die Pfarrei St. Laurentius Ahrweiler weitergeleitet worden ist und von dort ohne Einbehalten einer Verwaltungs- oder ähnlichen Pauschale an die Flutopferfamilien gegeben wird, kann sich weiterhin beteiligt werden: Legen Sie bitte Ihre Spende in einen Umschlag, den Sie mit der Aufschrift „Flutopferhilfe Ahrweiler“ kennzeichnen; Die Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius Ahrweiler hat ein Spendenkonto eingerichtet: IBAN DE11 5776 1591 0501 4284 03.

Regionalkantor Klaus-Dieter Holzberger will sich für die seinen Mitmenschen gewährte Hilfe und Unterstützung aus seiner „Heimatgemeinde Stadtallendorf“ vor Ort musikalisch bedanken. Geplant sind u. a. von ihm mit Orgelmusik gestaltete Andachten oder auch ein „Orgelspazierung“ in der Kirchengemeinde Hl. Geist von Emsdorf über Stadtallendorf bis Niederklein.
Herzlichen Dank allen, die die „Hilfe für die Menschen in Ahrweiler“ unterstützen und seither unterstützt haben. Bitte helfen Sie mit, den Menschen in Ahrweiler neue Perspektiven zu geben.

Erstkommunion

Am 27.06. und 04.07. haben wir in unserer Kirchengemeinde Erstkommunion gefeiert. Im Kreis der Familie konnten 49 Kinder das Sakrament der ersten heiligen Kommunion empfangen.
Auf diesem Wege möchten wir allen Erstkommunionkindern ganz herzlich gratulieren: Wir hoffen, dass ihr diesen besonderen Tag immer in eurem Herzen behaltet. Jesus ist euch in der heiligen Kommunion ganz nahegekommen, eure Freundschaft zu ihm konnte durch das Sakrament bestärkt werden. Auf ihn könnt ihr euch verlassen und ihm vertrauen.
Wir danken den Frauen, die die Kinder auf diesen Tag vorbereitet haben. Die Katechetinnen standen in diesem Jahr vor ganz anderen Herausforderungen und haben über die Gruppenstunden hinaus engagiert weitere Aktionen geplant und umgesetzt. Vielen Dank für euer Engagement!
Im Namen des Pastoralteams
Michelle Jestädt

Fronleichnam festlich gefeiert

In Emsdorf wurde eine feierliche Vorabendmesse zu Fronleichnam gefeiert. Nach einer kleinen Prozession von der Kirche bis zum Festplatz, woran eine Fahnenabordnung sowie Pfarrer Emmanuel Ayebome sowie die Messdiener teilnahmen, wurde ein Gottesdienst mit fast 200 Besucher*innen gefeiert.

Zuvor wurden ein Hauptaltar sowie 4 kleine Altäre von fleißigen Helfern liebevoll geschmückt. So schloss sich nach dem Gottesdienst eine „Miniprozession“ zu den einzelnen Altären an. Dass nach den Monaten ohne Gemeindegesang endlich wieder gesungen werden durfte, rundete den festlichen Gottesdienst zur Freude aller Gottesdienstbesucher ab.

Fronleichnam im Pfarrgarten von Christkönig

Die Sonne strahlt. Viele fleißige Helfer*innen waren am Werk und schmückten den Garten hinter der Kirche Christkönig festlich. Der wunderschöne Blumenteppich des Hauptaltars stellt Wein und Brot dar und verdeutlicht so das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Zahlreiche Gemeindemitglieder finden sich ein, um dieses Fest gemeinsam zu feiern. Besonderer Höhepunkt ist, dass zum ersten Mal wieder (im Freien) gesungen werden darf, was als Geschenk empfunden wird und den Gottesdienst feierlich abrundet.

Kreuzweg (be)gehen in Christkönig