Über uns
Der Neubau der Kirche St. Michael im Jahr der Einweihung: 1961 |
Die Kirchengemeinde St. Michael ist die jüngste katholische Gemeinde der Stadt. Sie ist 48 Jahre alt, hat etwa 1.450 Gemeindemitglieder und umfasst in der Kernstadt Stadtallendorfs die Wohngebiete zwischen der Bundesstraße 454 und der Main-Weser-Bahn.
Während und besonders nach dem zweiten Weltkrieg ist das katholische Dorf Allendorf durch Zuzug von Vertriebenen stark gewachsen. Auch die Anzahl der Katholiken nahm in Stadtallendorf ständig zu, so dass 1952 die Pfarrkuratie Christkönig gegründet wurde, von der am 01.01.1963 auf bischöfliche Weisung der Seelsorgebereich St. Michael abgetrennt und in die eigenständige Kirchengemeinde St. Michael umgewandelt wurde. Die bereits am 01.10.1961 feierlich eingeweihte Kirche St. Michael war auch zugleich das Gotteshaus der katholischen Militärgemeinde.
Seit ihrer Gründung hatte die Kirchengemeinde St. Michael bis zum 31.08.1998 immer einen eigenen Pfarrer.
1959-1962 Pfarrkurat Rudolf Bauschke (von Christkönig)
1962-1977 Pfarrer Josef Becker
1977-1980 Pfarrkurat Albert Diedrich
1980-1990 Pfarrer Heinrich Dehmer
1990-1998 Pfarrer Wincenty Krzyzak
Mit dem Weggang des letzten eigenen Pfarrers Krzyzak wurde St. Michael seelsorgerlich von den damaligen Geistlichen der Gemeinde St. Katharina, Pfarrer Aschenbach und Kaplan Krieg, mitversorgt.
Gemeinde St. Michael erstmals ohne eigenen Priester
Diese neue Situation erforderte von den Gemeindemitgliedern ein Umdenken: Eigenständigkeit bewahren, sich der Nachbargemeinde St. Katharina öffnen, Liebgewonnenes aufgeben, neue Wege der Kooperation beschreiten (von 2003 bis 2007 hatten beide Gemeinden einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat). Ein manchmal schmerzhafter Prozess begann, auf den sich die meisten Gemeindemitglieder einließen.
Der Gemeinde gelang die Anpassung an die neuen Verhältnisse vielleicht deshalb so gut, da sie Vielfalt durch die unterschiedliche Herkunft ihrer Gemeindemitglieder gewöhnt war, durch ihre kurze Existenz noch keine allzu gefestigten Traditionen hatte und durch einen fünffachen Pfarrerwechsel und mehrere Militärpfarrer unterschiedliche Priesterpersönlichkeiten erlebt hatte.
Beginn des Pastoralen Prozesses
Der Pastorale Prozess wurde nochmals konkreter, als durch den Fortgang von Pfarrer Aschenbach der Emsdorfer Pfarrer Weber am 01.09.2005 zum Pfarrer der Pfarrei St. Katharina und zum Daueradministrator der Pfarrkuratie St. Michael unter Beibehaltung des Amtes als Daueradministrator der Pfarrkuratie Mariae Himmelfahrt Emsdorf ernannt wurde.
Heute gibt es in der Kirchengemeinde St. Michael sowohl eigene Gremien und Aktivitäten als auch gemeindeübergreifende. Hervorzuheben ist der Verwaltungsrat, der weitgehend in eigener Regie und unter enormem Einsatz seiner Mitglieder die Renovierung der Kirche, des Pfarrhauses, des Pfarrheims und des Kindergartens organisiert und mitgestaltet hat.
Die Kfd St. Michael engagiert sich besonders bei der Betreuung der Bewohner des Altenpflegeheims St. Bonifatius, organisiert Fahrten und gestaltet den Weiberfasching.
Der Orgelbauverein, der von 1986 bis 2006 existierte, ermöglichte durch seine zahlreichen Aktivitäten die Anschaffung einer neuen Orgel, die am 31.10.1999 geweiht wurde.
Die ersten Schritte der Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Katharina erfolgten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Diese Kooperation wurde ab 2008 auf die Gemeinde Christkönig ausgedehnt. So gibt es z. B. gemeindeübergreifend einen Kinderchor, einen Jugendchor, den Kinderwortgottesdienst und die Bibelentdeckertour.
Seit dem 01.08.2008 haben die Kernstadtgemeinden St. Katharina, Christkönig und St. Michael mit Diethelm Vogel einen gemeinsamen Stadtpfarrer.






